Automatisierung und KI: Katalogroutine erledigt die Maschine
Der teuerste Teil eines Handelskatalogs ist Handarbeit: Beschreibungen tippen, Preislisten abgleichen, Übersetzungen beauftragen, Kategorien zuordnen. Das meiste davon kann eine Maschine — schneller, billiger und ohne Montagsmüdigkeit. Meine Aufgabe: die richtige Maschine an der richtigen Stelle.
Was sich automatisieren lässt
- Anreicherung von Artikeldaten: Beschreibungen, Bilder und Merkmale kommen automatisch aus externen Quellen — Hersteller-APIs, Verlags- und Lieferantenkatalogen — statt aus Handeingabe.
- Texte mit KI: Produktbeschreibungen erstellen und übersetzen — im einheitlichen Ton, in mehreren Sprachen, unter Berücksichtigung von Pflichtangaben (etwa EU-Kennzeichnung bei Lebensmitteln und Kosmetik).
- Lieferanten-Preislisten: Excel- und CSV-Dateien beliebiger Struktur werden automatisch geprüft, umgerechnet und importfertig gemacht.
- Klassifizierung: Artikel automatisch den richtigen Kategorien und Merkmalen zuordnen — auch bei zehntausenden Positionen.
Wie ich das baue
Als Pipeline, nicht als Zauberei: Quelle → Prüfung und Umwandlung → Import. KI kommt dort zum Einsatz, wo Sprache und Einordnung gefragt sind; wo Determinismus zählt (Preise, Bestände, Pflichtangaben), arbeiten klassische Skripte mit Validierung. Der Mensch prüft Ausnahmen — nicht jeden Datensatz. Alles läuft auf Ihren Daten und bleibt Ihr Eigentum: kein Abo-Dienst, der Sie festhält.
Aus der Praxis
- Über 25.000 Bücher in einem Katalog — Beschreibungen, Cover und Merkmale automatisch aus Verlags-APIs und Lieferantenkatalogen zusammengeführt, laufend aktualisiert, ohne manuelle Eingabe.
- Etiketten für Nahrungsergänzungsmittel und Kosmetik — automatisierte Übersetzungsstrecke für den EU-Markt, inklusive der Angaben, die auf dem Etikett stehen müssen.
Wie viele Stunden frisst Ihr Katalog?
Nennen Sie mir die Routine, die am meisten nervt — ich sage Ihnen, ob und wie sie sich automatisieren lässt.